Noch kein Babelianer?
Die vom Europäischen Parlament verabschiedete Abänderung des Telekom-Pakets über Verbraucherschutz in Bezug auf Internet-Downloads wackelt.
Die Deutschen sind berühmt berüchtigt für ihre Effizienz und ihre Bürokratie. Ein Erfahrungsbericht.
Das Schule schwänzen ist universell - nur nicht in den europäischen Sprachen!
Sie sind noch nicht an der Uni, beschäftigen sich aber jetzt schon mit der Frage der europäischen Identität. Sie sprechen Fremdsprachen, kennen andere Länder und erhoffen sich eine Zukunft voller Möglichkeiten: die Schüler der Europaschule Sevilla.
Sie nennen sich Génération Précaire oder Fairwork. Seit 2005 demonstrieren Europäer gegen die Ausnutzung von Praktikanten. Wie hat sich ihre Situation bis heute entwickelt?
Im Januar wurden zwei der drei russischen Filialen des 'British Council' geschlossen. Die russische Regierung hatte sie als 'illegal' eingestuft. Ein Blick auf die Beziehungen zwischen London und dem Kreml.
Im September 2008 wird die erste Europäische Schule in der elsässischen Hauptstadt eröffnet. Allerdings gibt es Bedenken, dass sie internationalen Abteilungen bestehender Schulen den Rang abläuft.
Es sollte eine verlockende Perspektive für junge Kosovaren sein, eine Region, die durch 50 Jahre Kommunismus und einen schier unlösbaren ethnischen Konflikt gezeichnet ist, zu verlassen. Dennoch entscheidet sich ein Großteil derer, die das Land zum Studieren oder Arbeiten verlassen, zurück zu kommen. Und zwar endgültig.
Der Selfmade-Gitarrist aus dem ehemaligen Jugoslawien hat es geschafft, seinen Traum in London zu verwirklichen. Seine Musik feiert die Sonne und den Balkan in Liedern irgendwo zwischen Jazz und Tradition.
Der gemeinschaftliche Vorschlag eines Historikerausschusses steht für Anfang 2008 auf der ungarisch-slowakischen Agenda, doch bereitet den Ländern jetzt schon Kopfzerbrechen.
Fantomkurse in Italien, auf dem Boden sitzen in Deutschland und geschmierte Professoren in Litauen: Desolate Zustände an europäischen Universitäten
Mit jedem Machtwechsel in der Hauptstadt Litauens wurde das Erziehungssystem reformiert. Das aktuelle System ist so jung wie die Unabhängigkeit des Landes. Trotzdem wird heftig Kritik geübt.
Per Gesetz führt die spanische Regierung ab dem neuen Schuljahr ein obligatorisches Schulfach ein: Bürgererziehung.
'Kehren Sie an Ihren Arbeitsplatz zurück, kriegen Sie mehr Kinder und wir werden uns um jedes dritte Kind kümmern', verspricht die neue Kita-Reform in Deutschland, einem Land mit einer der geringsten Geburtenraten in Europa. Die Konservativen reagieren kritisch.
Ferienende in ganz Europa: Millionen Schüler sind startbereit für das neue Schuljahr.
Die griechische Regierung hat eine Reihe von Reformen angeschoben, um die Universitäten zu modernisieren. Privatisierung und kürzere Studiendauer? Griechische Studenten wehren sich.
Der Slowake Ján Figel, 47, ist EU-Kommissar für Bildung, Ausbildung und Kultur. Ein Gespräch.
Filme über Mädchen aus den Vorstädten stehen in Europa hoch im Kurs
Ein Spaziergang mit dem Autor Stéphane Lambert durch seine Heimatstadt Brüssel.
Eltern, die im Ausland arbeiten, schicken ihre Kinder auf die internationale Schule vor Ort. Doch nicht immer ist es leicht, einen der heißbegehrten Plätze zu ergattern, wie das Beispiel Polen zeigt.
Die Regierung Blair will muslimische Religionsschulen in Großbritannien fördern - und löst damit eine Debatte aus.
Ein kleines Pädagogik-Unternehmen will in den Vororten Sevillas Kinder zum Lesen animieren.
Die Europäische Kommission will die Fremdsprachenkenntnisse der Europäer fördern. Doch die EU-Staaten tun sich schwer, konkrete Maßnahmen in ihren Schulen umzusetzen.
Am 11. März 2004 zerbombten Terroristen in Madrid mehrere Vorort-Züge. Das Vertrauen der Spanien in die Sicherheit ihres Landes wurde schwer erschüttert - dennoch reagierten die Behörden mit Bedacht.
Eine einheitliche Anti-Terror-Politik in der EU? Fehlanzeige. Jedes Land strickt sich im Kampf gegen Terroristen lieber sein eigenes Gesetz.
Nach den vereitelten Terroranschlägen von London gelten in Europas Staaten unterschiedliche Sicherheitsstufen. Ein Überblick.
Nur einige wenige der fünfzehn Millionen Muslime in Europa sind Terroristen. Doch ihre Verbände tun sich schwer damit, dem Misstrauen gegen ihren Glauben entgegen zu treten.
Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat angekündigt, bis Ende des Jahres 25 000 illegale Einwanderer abzuschieben, darunter auch viele Schüler. Ein Lehrerbündnis setzt sich zur Wehr.
Am 26. August ging das zwölfte Filmfestival in Sarajevo zu Ende. Mit seinem so reichhaltigen wie anspruchsvollen Programm zeugte es vom Frühling, den das Kino der Balkanländer derzeit erlebt.
Wie kann man der Krise in den Niederlande begegnen? Die Initative „Lux Voor“, die im März 2006 gegründet wurde, will nach Lösungen suchen – über Parteigrenzen hinweg.
Was einst von den Anhängern des Flower Powers als billige Wohnmöglichkeit entdeckt wurde, ist heute ein Luxus, den sich nur Reiche leisten können.
Im Inneren des tropischen Kongobeckens waren die Vorbereitungen für die Wahlen am 30. Juli eine Herausforderung.
Am 30. Juli haben die Kongolosen einen neuen Staatschef und ein neues Parlament gewählt, doch erst Ende August wird man das Ergebnis kennen. Fraglich bleibt, ob die Wahlen die Spaltung des Landes überwinden können.
Mit 20 kam Dieudonné Kabongo aus dem Kongo nach Brüssel, um Mechanik zu studieren - und machte Karriere als Kabarettist. Ein Gespräch über verlorene Wurzeln und Europäer, die Djembé spielen.
Vor Jahren hat die EU den Staaten des früheren Jugoslawiens den Beitritt versprochen. Jetzt treten die ersten Politiker auf die Bremse – und setzen damit die Stabilisierung des Balkans aufs Spiel.
Einige Staaten der Europäische Union liefern seit Jahren Waffen nach Israel und Libanon. Der Verhaltenskodex der Union zum Waffenhandel wird dabei umgangen.
Über ein Jahr nachdem Franzosen und Holländer die Europäische Verfassung ablehnten, sprechen Kommentatoren noch immer von einer „Krise“ der EU. Der Politologe Andrew Moravcsik sagt uns, warum das Unsinn ist.
Seit Jahrhunderten existieren in Europa Märchen über Kinder, die den Eltern untergeschoben werden. Warum nur?
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Das türkische Parlament hat gegen den Widerstand der Kemalisten das Kopftuchverbot an staatlichen Universitäten gekippt. Während die Befürworter dies als Schritt zu Freiheit feiern, warnen die Gegner vor der drohenden Islamisierung des Staates. Aus der Ferne erscheint dies alles als einigermaßen übertrieben.
Seit kurzem gibt es an deutschen Universitäten den Studiengang islamische Theologie. In wenigen Jahren könnten also die ersten hier ausgebildeten Imame ihre Arbeit aufnehmen. Doch jenen, die bereits auf Deutsch predigen, machen Behörden und Gemeinden das Leben schwer.
An staatlichen deutschen Schulen schneiden Migrantenkinder oft schlechter ab als ihre deutschen Kameraden. In den vergangenen Jahren haben deutsch-türkische Eltern daher die Dinge in die Hand genommen und eigene Privatgymnasien gegründet. Doch ist umstritten, ob diese Schulen tatsächlich der Integration dienen.